Aktuelles vom AWZV - Südharz

Fäkalienabfuhr 2022

Die Firma Kanalservice Goldhahn, Hainrode führt in der Zeit

 

vom 13. Juni 2022 bis 24. Juni 2022 in Harztor OT Neustadt (Osterode)

vom 27. Juni 2022 bis 08. Juli 2022 in Harztor OT Niedersachswerfen

vom 11. Juli 2022 bis 22. Juli 2022 in Harztor OT Ilfeld

vom 25. Juli 2022 bis 29. Juli 2022 in Harztor OT Ilfeld (Sophiemhof)

vom 01. August 2022 bis 05. August 2022 in Ellrich OT Rothesütte

vom 08. August 2022 bis 12. August 2022 in Ellrich OT Appenrode

vom 15. August 2022 bis 19. August 2022 in Ellrich OT Gudersleben

vom 22. August 2022 bis 16. September 2022 in Harztor OT Herrmannsacker

vom 19. September 2022 bis 07. Oktober 2022 in Werther OT Mauderode

vom 10. Oktober 2022 bis 28. Oktober 2022 in Ellrich, Ellrich OT Cleysingen, Ellrich OT Sülzhayn sowie in Ellrich OT Werna

 

die geordnete Fäkalienabfuhr 2022 durch.

 

Unabhängig davon wird bei dringendem Bedarf nach vorheriger Anmeldung beim Abwasserzweckverband die Fäkalienabfuhr durchgeführt:

Telefon: 036331/ 3331

 

Durch den AWZV wird nochmals darauf hingewiesen, dass die Schlammkammer der Grundstückskläranlage geräumt wird, durchschnittlich 1 m³ pro Person und Jahr.

 

 

Abwasserzweckverband Südharz passt Gebühren an

Der Abwasserzweckverband (AWZV) Südharz hat in seiner Sitzung der Verbandsversammlung im Dezember eine Gebührenanpassung beschlossen. Nach vier Jahren gesenkter Gebühren müssen in 2022 und 2023 die rund 12.900 privaten und gewerblichen Kunden des AWZV wieder etwas mehr zahlen.

Ab Januar zahlen sogenannte Volleinleiter, also Haushalte und Gewerbebetriebe mit Kanalanschluss, pro Kubikmeter Abwasser 2,93 Euro (2,41 Euro bisher). Die Grundgebühr pro Grundstücksanschluss kostet wieder 120 Euro wie auch schon in den Jahren 2008 bis 2019.

Teileinleiter, also Haushalte mit Kleinkläranlagen, zahlen pro Kubikmeter Abwasser 1,81 Euro (1,40 Euro bisher), bei vorgeschalteter vollbiologischer Kleinkläranlage 1,21 Euro (0,80 Euro bisher). Die Abfuhr von Fäkalschlamm pro Kubikmeter kostet jetzt 55,57 Euro (bisher 53,68 Euro).

Gründe für die Gebührenanhebung sind zum einen die gestiegenen Kosten der Kläranlage Nordhausen, gestiegene Energie- und Materialpreise sowie erhöhte Kosten für die Reparatur und Instandhaltung des vorhandenen Kanalnetzes. „Zum anderen haben wir eine zweijährige Kalkulation für die Jahre 2022/23 ohne Rücklagen aufgestellt“, erklärt AWZV-Geschäftsstellenleiterin Frau Wulf die Gründe für die geänderten Gebühren.

Konkret heißt das, die niedrigeren Gebühren in den vergangenen vier Jahren waren nur möglich, weil der AWZV in den Jahren bis 2017 hohe Rücklagen erwirtschaftet hatte. „Diesen Überschuss mussten wir in den vergangenen vier Jahren an unsere Kunden wieder zurückzahlen, wodurch die Gebühren geringer ausfielen“, so Frau Wulf.

Trotz Gebührensteigerung in 2022 und 2023 bleiben die Gebühren jedoch noch unter denen der Jahre 2014 bis 2017.

Geringfügig teurer wird die Gebühr für die Einleitung von Niederschlagswasser in die öffentliche Entwässerungseinrichtung: Ab Januar werden pro Quadratmeter 0,56 Euro berechnet und damit 3 Cent mehr als bisher.

Das Verbandsgebiet erstreckt sich über den nördlichen Teil des Landkreises Nordhausen und umfasst eine Fläche von zirka 180 Quadratkilometern. Zum AWZV Südharz gehören die Einheitsgemeinde Ellrich, die Gemeinde Harztor und der Ortsteil Mauderode der Gemeinde Werther.

Pressemitteilung/AWZV